Dr. jur. Till Steffen, MdHB

Geboren: 1973
Beruf: Fachanwalt für Verwaltungsrecht
Wohnt in: Eimsbüttel
Homepage: http://www.tillsteffen.de/
1973 geboren und aufgewachsen in Wiesbaden, studierte Dr. Till Steffen von 1994 bis 1999 in Mainz und in Hamburg Rechtwissenschaften. Im Anschluss arbeitete er bei der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Sein Referendariat (ab 2002) führte ihn unter anderem nach Brüssel, bis er 2004 sein Zweites Staatsexamen machte.

Im selben Jahr schloss er seine Promotion im europäischen Naturschutzrecht ab, für die er auch zu einem Forschungsaufenthalt in Aberdeen (Schottland) weilte. 2004 begann Till Steffen dann auch als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Verwaltungsrecht zu arbeiten, bis er sich 2008 als Fachanwalt selbständig machte.

Jedoch ist die Juristerei nicht die einzige Leidenschaft in seinem Leben. Schon als Jugendlicher interessierte sich Till Steffen für politische Zusammenhänge und Teilhabe an politischen Prozessen. Mit 17 Jahren trat er den Grünen bei, für die er von 1993 bis 1997 als Stadtverordneter im Wiesbadener Stadtparlament saß. In dieser Zeit hat er für die qualitativ hochwertige Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz in Wiesbaden gekämpft. Auch in Hamburg war er zunächst kommunalpolitisch als Mitglied der Bezirksversammlung Eimsbüttel aktiv. Von 2001 bis 2004 lag hier sein Schwerpunkt im Verkehr und in der Stadtplanung. So hat er sich maßgeblich für den Erhalt des Grindelhofes in seiner jetzigen Form eingesetzt. Seit 2004 ist er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Während der schwarz-grünen Koalition (Mai 2008 bis November 2010) ruhte dieses Mandat, da er als Senator und Präses der Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg an vorderster Front grüne Bürgerrechtspolitik verwirklichte.

Wesentliches Element in Till Steffens Leben ist seine Familie. Steffen ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er lebt in Stellingen, wo er beim Vorlesen und Spielplätzebesuchen, beim Fahrradfahren und Schmökern neue Energie tankt. Und wenn er mal „raus“ muss, geht’s in die Berge oder zum Segeln aufs Wasser.


Meine neuesten Artikel

Creative Commons-Lizenz by HamburgerJung@flickr
AKN soll S-Bahn werden
Gute Nachricht für Pendler an Hamburgs nördlicher Stadtgrenze: Der Verkehrsausschuss der Bürgerschaft hat sich am Freitagabend auf Initiative der GAL-Fraktion auf den weiteren Betrieb der AKN-Strecke verständigt. Kernpunkt dabei: Die Strecke zwischen Hamburg-Zentrum und Kaltenkirchen soll künftig elektrisch und als S-Bahn betrieben werden. » Weiterlesen
Creative Commons-Lizenz by TF28 ❘ tfaltings.de@flickr
Busbeschleunigungsprogramm
Das Senats-Programm für schnellere Busse soll die Stadt fast genauso viel kosten wie die Stadtbahn im ersten Abschnitt. Das von Olaf Scholz vorgegebene Dogma, Hamburg könne sich die Stadtbahn nicht leisten, ist damit zweifelhaft. Dies wird deutlich, wenn man einige Zahlen gegenüberstellt. » Weiterlesen
GAL-Fraktion
Senatspläne zur Busbeschleunigung
Vor acht Monaten hat Olaf Scholz das modernste Bussystem Europas angekündigt. Die jetzt vorgestellten Pläne dafür zeigen aber vor allem eins: die Angst der SPD vor der Autofahrer-Lobby. Denn wie die Busse wirklich schneller und effizienter durch unsere Stadt rollen, wird nicht konkret benannt. » Weiterlesen

Mein Wahlkreis:

Steffen

Wahlkreis 05 - Harvestehude, Rotherbaum und Eimsbüttel Ost sind bunt: Rund 12 Prozent der hier Lebenden sind Kinder, knapp 14 Prozent Seniorinnen oder Senioren und mit 15,5 Prozent haben wir auch viele ausländische Mitbewohnerinnen und Mitbewohner unter uns - mehr als im Hamburger Durchschnitt. Hier leben Studierende, Kreative, Alteingesessene.

Aber nicht nur die Bevölkerung, auch der Wahlkreis vereint viele verschiedene Facetten. Er hat mit 10.239 EinwohnerInnen/km² die höchste Bevölkerungsdichte aller Hamburger Wahlkreise - aber u.a. mit Alstervorland, Isebekkanal, Park am Weiher und dem Innocentiapark auch viele grüne Oasen zum Durchatmen, die ich gerne nutze. Wie auch zum Bummeln und Einkaufen von frischem Obst und Gemüse aus der Region den Isemarkt, der übrigens der längste Freiluftmarkt Europas ist.

Und last but not least ist die Universität die Lebensader des gesamten Stadtteils. Sie muss selbstverständlich bei uns im Viertel bleiben. Es können und müssen gute Lösungen für die universitären Probleme, wie den umfangreichen Platzbedarf, gefunden werden – damit der Wahlkreis so abwechslungsreich bleibt, wie er ist!